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Prävention unfreiwilliger Migration durch hochwertige Bildung und Empowerment von Frauen und jungen

Prävention unfreiwilliger Migration durchhochwertige Bildung undEmpowerment von Frauenund jungenMenschen

10.Tagung der Konferenzder VertragsparteienÜbereinkommen der VereintenNationen gegen diegrenzüberschreitende organisierte Kriminalität- UNTOC,

UN Wien, SideEvent- virtuell ,13. Oktober 2020

Die thematische Diskussionist dasThema "WirksameMaßnahmen zur Verhinderungund Bekämpfungder Schleusungvon Migrantenunter Wahrungder Rechtegeschmuggelter Migranten, insbesonderevon Frauenund Kindern,sowie derRechte unbegleiteter Minderjähriger".

Die Frage derFreiwilligen- oder Unfreiwilligkeitder Auswanderungist mitpolitischen, sozialen undwirtschaftlichen Erwägungen verbunden.Um diesesbeheizte Problem anzugehen,bedarf es einertieferen Analyse derSituation auf verschiedenenEbenen; nationalen (Institutionenund dieFrage derGovernance) und international(die Beziehungenzwischen Industrie- undEntwicklungsländern. Außerdem istes offensichtlich,daß vieleBildungssysteme nicht aufden Bedarfder Zielgruppean beruflicherund beruflicherBildung ausgerichtet sind. Diesist einaktuelles Problem, dasdie Zahlder Arbeitslosenunter denFrauen und jugendlichenMenschen erhöht undsie dementsprechendzur Einwanderungdrängt.

Diese Präsentation analysiert einige Aspekte der Einwanderung zusammen mit dem Fokus auf grundlegende Ursachen und bietet schließlich einige Ansätze, die helfen könnten, das Problem letztlich zu lösen.

Sprecherinnen und Sprecher:

Dr. Maria RIEHL, WFWPI UN Office -Wien/Österreich, Eröffnung

S.E. Frau Oumou SALL SECK, Botschafterin der Republik Mali, Begrüßung

Mamadou Kone, M.E.S., Hon. Konsul von Mali in Österreich:"Qualitätserziehung als Antwort auf lokale Bedürfnisse" Keynote-Rede

Christophe Dupont BAGGIO, Historiker und Europawissenschaftler an der FH Burgenland, Fachhochschule. "Europäische Union und afrikanische Zusammenarbeit"

Mariam Sylla, Bourama Doumbia, Offene Universität, Bamako/Mali, "Dringende Bedürfnisse junger Menschen für wirtschaftliche und soziale Entwicklung"

Catherin DIARRA, Präsidentin von WFWP- - Mali; Bildungsprogramm von WFWP Mali

Abschluss: Renate Amesbauer, Präsidentin WFWP Österreich

Veranstalter: Womens Federation for World Peace International (WFWPI)

HE. Herr Mamadou Kone, M.E.S., Hon. Konsul von Mali in Österreich, Mitbegründer und "Klumpfussprojekt MALI", Gründer UPB: (OPEN UNIVERSITY), Mali Zusammenfassungsbericht ***

Dr. Maria Riehl, Direktorin des WFWP, UN-Büro Wien, stellte die Eröffnungsrede vor. Sie betonte zunächst, dass die WFWP die Ziele der UNTOC durch präventive Maßnahmen unterstützt, indem sie das Bewusstsein für grundlegende Grundwerte schärfen und die Charaktererziehung für Kinder und Jugendliche fördern. Dr. Riehl verwiesauf die1600 japanischenWFWP-Mitglieder, die vor26 Jahrenihre Heimatverließen, um in 160Nationen zu reisen,um dieGrundwerte zu teilenund indas Lebenlokaler Frauen zuinvestieren, um Brückendes Friedensund Bildungsprojektezu schaffen,von denenviele heutenoch existieren.

Dies war eineInitiative von Dr.Hak JaHan Moon,Gründer von WFWPIund ihrverstorbener Ehemann Rev.Dr. SunMyung Moon.Das WFWP-Missionsbildunterstützt die Würdeder Frauenals Vertreterinnendes weiblichenAspekts des Universums,als Ehefrauen,Mitpartner, Mitarbeiter undMütter. So schufensie "Brückendes Friedensund derVersöhnung"-Zeremonien zwischen ehemaligenfeindlichen Ländern, abergenauso wichtig zwischenden ethnischen,religiösen Gemeinschaften, die Seitean Seiteinnerhalb einer Nationleben undoft imKonflikt miteinander stehen!Die aktuellenAktivitäten der WFWP konzentrierensich aufdas SGD- um den Planeten Erdezu schützen,damit die Menschheit inFrieden und Harmonieleben kann.Diese Aktivitätenhaben Dr.Riehl mitvielen wertorientierten Menschen ausder Zivilgesellschaftund anderenOrganisationen in Kontaktgebracht. Diese Konferenzwurde inZusammenarbeit mit HerrnMamadou Kone organisiert,um die Ergebnisse ihrer Analyseder Bildungssysteme vorzustellen und Lösungen für den Bildungsbedarf der Zielgruppen in afrikanischen Ländern anzubieten. Dr. Riehl schloss ihre Ausführungen mit einem Dank an alle, die die Veranstaltung ermöglicht haben.


S.E. Frau Oumou Sall Seck, Botschafterin der Republik Mali in Deutschland, Österreich und anderen Ländern. Sie engagiert sich für die soziale und persönliche Entwicklung

der Menschen in ihrem Land. Sie studierte Entwicklungspolitik an der Universität Bamako und Internationales Recht am Internationalen Institut für Menschenrechte in Frankreich. S.E. Frau Oumou Sall Seck betrachtet das Thema der Konferenz als ein vorrangiges Thema, da die Zahl der Errebevordamit der Unsicherheit durch bewaffnete Konflikte, extreme Armut und klimatische Bedingungen auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen. In Bezug auf Mali erklärte sie, dass sie In Bezug auf Mali erklärte sie, dass sie regelmäßig mit jungen Menschen konfrontiert wird, die Gefahr laufen, die Wüste zu überqueren, um Küstenländer zu erreichen, um Arbeit zu finden. Sie hob einige wichtige Bereiche der malischen Politik hervor, die darauf abzielen, illegale Einwanderung zu verhindern, indem Bedingungen geschaffen werden, um junge Menschen zu unterstützen, die zur zukünftigen Entwicklung des Landes beitragen werden.

Anschließend ging sie auf Die Schritteein, die sowohlinstitutionell alsauch gesetzgeberisch ergriffenwurden. Institutionell wurdeein Ministerium geschaffen,um mit Bundesverbändender Malier im Auslandund dem OberstenRat der Diasporaim Zusammenhang mitder malischen Migrationzusammenzuarbeiten. Gesetzlichwurden wichtige sektoralePolitiken und Vereinbarungengeschaffen, die2014 zur Annahmeder Nationalen Migrationspolitik(PONAM) mit einembeträchtlichen Budgetführten, das zum Teil derVerbindung zwischen Migrationund Entwicklung gewidmetist. Mali istdas zweite Landin Afrika (nachNigeria), das überein solches legalesArsenal verfügt.

such a legal arsenal. Das PONAMsensibilisiert potenzielleMigrationskandidaten inden Ausgangsbereichen unddie Risiken undGefahren irregulärer Migration.Ein weiteres Gesetz(2012) bekämpft Menschenhandelund damit zusammenhängendePraktiken. Laut IhrerExzellenz unterstützt Malisowohl institutionelle alsauch gesetzgeberische Initiativenund die Stärkung der Rolle der Frau. Sie räumtejedoch ein, dassdieser politische Willenun mit schwierigensicherheitspolitischen undgesellschaftspolitischenHerausforderungen undunzureichenden Ressourcenkonfrontiert sei,und appellierte daheran die technischenund finanziellenPartner im Bereichder Migration, Ländermit hohen Auswanderungsratenzu unterstützen. Abschließendbedankte sie sich bei den Organisatoren fürdie großartige Initiativedieser Videokonferenz undallen Teilnehmern.

Mamadou Kone, M.E.S., Hon. Consul of Mali to Austria


Berater, internationale Beziehungen (Bildung, Gesundheit und Menschenrechte)


Herr Mamadou K

one, begann seine Ansprache mit der Begrüßung und dem Dank an alle Teilnehmer. Er erklärte, dass migration zwar mehrere Aspekte hat, sich aber auf zwei Bereiche konzentrieren würde: nationalen, die Bildungsbedürfnisse junger Menschen internationale Win-Win-Kooperation zwischen Nord und Süd.

Er betonte die Notwendigkeit, dass die Bildungssysteme in Afrika der Zielbevölkerung die notwendige Berufsausbildung anbieten müssen, um die Jugendarbeitslosigkeit und damit die Zahl der Wirtschaftsmigranten nach Europa zu verringern. Darüber hinaus forderte er, dass eine qualitativ ausgerichtete berufliche und berufliche Bildung im Mittelpunkt der Entwicklungspolitik stehen sollte. Er konzentrierte sich auf den Bildungsbedarf in Mali als Beispiel dafür. Ausbildungen in Bergbau, Landwirtschaft, Viehzucht oder Fischereimanagement, IT-Fähigkeiten, handwerkliche Fähigkeiten würden mehr Arbeitsplätze schaffen, die Arbeitsproduktivität steigern und Fachwissen in einem bestimmten Beruf bereitstellen. Die Förderung unternehmerischer Kompetenzen, die zu Start-ups und kleinen Unternehmen führen, würde die Arbeitslosigkeit direkt und die Migration indirekt bekämpfen. Der internationale Aspekt, den er erwähnte, war die Einrichtung einer Win-Win-Kooperation zwischen den Ländern des Nordens und des Südens, die seiner Meinung nach die dringende Umwandlung des fairen Handels mit afrikanischen Ländern erfordert, die nicht vom Verkauf von Rohstoffen oder anderen natürlichen Ressourcen profitiert haben. Faire Zusammenarbeit und Wissenstransfer, z.B. in der Technologie, für nachhaltige Entwicklung können die Migrationsfragen glaubwürdig angehen.

Abschließend schlug er vor, dass die Empfehlungen der Konferenz als Leitlinien für die Vereinten Nationen und andere Partner wie die Europäische Union und die Afrikanische Union dienen sollten.


EU-Migrationsstrategien, Herausforderungen und Perspektiven

Christophe Dupont-Baggio, University of Applied Sciences FH Burgenland,

Institut für EuropäischeStudien, Österreich.

Herr Baggio erklärte,dass Migration ein zentrales Thema für die EU sei, insbesondere seit 2015, als Schwächen in der gemeinsamen europäischen Migrationspolitik auftauchten und Spannungen innerhalb der EU verursachten. Er wies auf die Notwendigkeit einer gemeinsamen Asylpolitik und der Kontrolle der Außengrenzen hin. Eräußerte sich zur EU-Migrationsstrategie, zu ihren Herausforderungen und Perspektiven. Seit dem Vertrag von Amsterdam im Jahr 1997 legt die EU die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für legale Migranten fest, ermutigt die Mitgliedstaaten, Integrationsmaßnahmenzu ergreifen, und zielt darauf ab, irreguläre Migration zu verringern, bzw zu verhindern. Jeder Mitgliedstaat kann einseitig eine gewünschte Anzahl "wirtschaftlicher" Migranten auswählen. Die EU kontrolliert jetzt ihre Grenzen zu Drittländern, was diplomatisch problematisch sein kann, Wenn Migranten während internationaler Verhandlungen als Druckmittel eingesetzt werden (Türkei),und zwar menschlich, wo manchmal Tausende von Menschenleben von lokalen Behörden (Libyen) bedroht werden. Er sieht darin keine langfristige Lösung. Darüber hinaus hat die EU ihre migrationspolitischen Strategien häufig von einem sicherheitsbewussten Ansatz auf einen umfassenderen Ansatz verlagert. Er verwies auf die Aktivitäten der Agentur Frontex (Grenzpolizei, Geheimdienst- und Kontrollpersonal) gegen Menschenschmuggler. Herr Baggio hob das Engagement der EU im bilateralenDialog mit afrikanischen Partnern über die Rückübernahme illegaler Staatsangehöriger in ihr Herkunftsland, einschließlich Integration und Unterstützung, hervor. Er ist jedoch der Ansicht, dass in Afrika ein Mangel an Wissen und Verständnis vorliegt, und kam zu dem Schluss, dass die EU Vertrauen schaffen muss, um eine nachhaltige Politik auf derGrundlage von Bilateralismus aufzubauen und gleichzeitig die Komplexität jedes Partners zu verstehen.


Mariam Amty Sylla, Trainerin, Gründungsmitglied des Vereins, der die Führung an der Université Populaire de Bamako unterstützt, engagiert sich für Bildung und Stärkung

der Rolle der Frauen. Sie setzt sich für den Erhalt des Ökosystems und eine qualitativ hochwertige Bildung für Jugendliche ein und ist auch Eine Gender-, Entwicklungs- und Frauen-Führungstrainerin im ländlichen Raum. Frau Sylla erklärte, dass Mali zwar über viele Entwicklungsprogramme zur Bekämpfung von Armut und Jugendarbeitslosigkeit verhält, junge Menschen jedoch durch Missmanagement aufgrund schlechter Regierungsführung und Korruption entmutigt werden und trotzdem auswandern wollen. Sie brachte daher die Notwendigkeit zum Ausdruck, Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern herzustellen. Ihre Vorschläge wurden in vier Rubriken vorgestellt. A. Anpassungsfähigkeit der Bildung: Das System muss sich an die Beschäftigungsbedürfnisse der Zielgruppe in Bezug auf Berufsausbildung und moderne technische Ausbildung anpassen, um sich auf zukunftsorientierte Berufe vorzubereiten. Aktivitäten auf Gemeinschaftsebene: Bürgermeister sollten wirtschaftliche Aktivitäten schaffen, um erwerbsfähige Jugendliche in ihre Kampagnen zu integrieren in ihre Kampagnen zu integrieren Tourismus: Dieser Sektor sollte in Gebieten außerhalb des Nordens des Landes (Mopti) ausgebaut und revitalisiert werden. Ökosystem: Die Umwelt braucht Schutz, da aufgrund der Umweltzerstörung die zunehmende Armut im ländlichen Raum auftritt. Dies betrifft vor allem Frauen, die ihre Familie durch die Ernte von Produkten wie Sheabutter, Soumbala, Cashews, getrocknetem Fisch unterstützt hatten. Die Frauen müssen umgeschult werden, aber die hohe Analphabetenrate stellt Hindernisse dar.


Doumbia, Sekretärfür Außenbeziehungender RJPPM(Jugendnetzwerk junger politischerParteien Malis). Gründungsmitgliedder UPB(Bamako People esUniversity). Das Interventionsprogramm von HerrnBourama Doumbia konzentriertsich aufdie Bedürfnisseder Jugendlichen.Er setztsich füreine qualitativhochwertige Ausbildung jungerMenschen ein Ernennt denKlimawandel mit seinenAuswirkungen auf die Landwirtschaft,niedrige Einkommen, lokaleKonflikte und dieSuche nacheinem besserenLeben alsHauptgründefür dieAuswanderung unter afrikanischenJugend. Er bietetpraktische Lösungen, wie Ausbildung und finanzielle Unterstützung für Jugendliche in Unternehmertum und Agrarwirtschaft; in BTP (Wirtschaftssektor Bauwesen und öffentliche Arbeiten); Ausbildung in handwerklichen Aktivitäten und Management von Startups und technologischen Innovationen. Er erklärte, dass viele Afrikaner in der Landwirtschaft und im Handwerk tätig sind, aber Investitionen sind notwendig, um die Jugendarbeitslosigkeit zu absorbieren, um nachhaltiges Wirtschaftswachstum und eine bessere Zukunft zu schaffen.


Catherine Diarra, Präsidentin derWFWP Mali, Mathe & Naturwissenschaftslehrerinin MittelSchule; Mutter vonsieben Kindern undGroßmutter von 4Enkeln; Frau Diarraist seit2000 beider WFWP– Maliund derenPräsident tätig. FrauDiarra begann ihreAnsprache, indem sie dieRedner und Gästebegrüßte und ihrenDank fürdie Einladungzur Teilnahmeaussprach. Anschließend beschrieb sie die Arbeitder WFWP(FFPM) Mali, deren Schwerpunktauf Bildungsprogrammenfür Jugendlicheund Frauenzur Förderungvon Friedenund sozialemZusammenhalt liegt.

Frau Diarra ging weiterauf dieProjekte ein, diein denletzten 25 Jahrendurchgeführt wurden. Dieseumfassen Charaktererziehung in Schulen,um diePraxis moralischer undethischer Werte, einegesunde Lebensweise unddie Präventionvon HIV/AIDS,STDs unddie Ausbreitungvon Virenzu fördern.Frauenführungstrainingsprogramme bieten Bildungüber eineKultur des Friedensin derFamilie, eheliche Harmonieund wahreFamilienwerte. Frauen werdenermutigt, Friedensstifterinnen in derFamilie und Gemeinschaftzu sein.Mehr als2.000 Schüleraus mehrals 20Schulen haben dieBildungsprogramme abgeschlossen.


als Teilnehmerinnen des Netzwerks "Mütter für denFrieden" angemeldet. Frau Diarra beendete ihrenVortrag mit einer Diashow über verschiedene Aktivitäten derWFWP Mali.




Abschließende Worte von Renate Amesbauer, WFWP-Österreich-Präsidentin: Frau Amesbauerbedankte sich nocheinmal bei allenRednern für dieUnterstützung der Veranstaltung;insbesondere dankte sieIhrer Exzellenz,der Botschafterin,Frau OumouSall Seck,für ihreinspirierenden und ermutigendenWorte, und dasssie sichdie Zeitgenommen hat, währendder gesamtenVeranstaltung bei unszu sein!Frau Amesbauerdankte allen Zuhörern,die ausüber 30Nationalitäten, darunter 22afrikanische Nationen,kamen,damit wirgemeinsam die Inspirationund neueFormen der Zusammenarbeit entwickeln können!

Ein besonderer Dankgeht anSeine Exzellenz,Herr MamadouKone, derbei denVorbereitungen dieser Veranstaltungals aktiverPartner des WFWPUN OfficeVienna tätig war!

Vielen Dank an alle! Möge Gottes Segen und Führung mit euch und uns allen in den zukünftigen Schritten sein, die unternommen werden!




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